Ich kam auf das Praktikum bei Alexander Bürkle, da der Freund meiner Mutter eine Gebäude- und Schwimmbadtechnikfirma hat und bei Alexander Bürkle Kunde ist. So bin ich darauf gekommen, hier mein Praktikum zu machen, da mich der Bereich Kaufmanagement sehr interessiert und ich unbedingt mal einen Einblick in so ein großes Unternehmen bekommen wollte. Der Einstieg bei Alexander Bürkle war wirklich gut. Am Empfang wurde ich herzlich begrüßt und sofort freundlich aufgenommen.
Am ersten Tag hatte ich direkt einen Azubi, der mir das ganze Gelände und alle Gebäude gezeigt hat, sodass ich mich schnell zurechtfand. In den folgenden Tagen war immer ein Azubi an meiner Seite, der mich morgens um 9 Uhr am Empfang abgeholt hat und mich dann zu dem Gebäude brachte, in dem ich an dem Tag arbeiten sollte. Um 16 Uhr holte er mich dann wieder ab und brachte mich zurück zum Empfang. Meine Arbeitszeiten waren immer von 9 bis 12 Uhr, danach hatte ich eine Stunde Pause, und danach ging es von 13 bis 16 Uhr weiter. Am Freitag war ich nur von 9 bis 12 Uhr da.
Am ersten Tag war ich in der Abteilung Einkauf und durfte dort verschiedenen Personen bei ihrem Arbeitsalltag zuschauen. Es war spannend zu sehen, wie vielfältig die Aufgaben in diesem Bereich sind und wie wichtig Teamarbeit dabei ist. Ich durfte auch selbst mitmachen, Bestellungen anlegen und einige Aufgaben selbst ausprobieren.
Am zweiten Tag war ich im Bereich Smart Consumers. Auch hier durfte ich verschiedenen Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und hatte die Gelegenheit, selbst Aufgaben zu übernehmen.
An den dritten und vierten Tagen war ich in der E-City, dem Bereich, in dem Kunden ihre Ware abholen oder direkt einkaufen. Ich habe mit einem Azubi zusammen Ware für Kunden vorbereitet und Regale eingeräumt.
Am Freitag war ich in der Buchhaltung. Dort habe ich mit einem Azubi und drei anderen festangestellten Mitarbeitern zusammengearbeitet und zugesehen, was sie dort machen. Ich durfte bei der Prüfung von Bestellungen mithelfen und die entsprechenden Belege speichern. Danach haben wir gemeinsam die Belege vorkontiert, und anschließend habe ich mit einer Kollegin zusammen Rechnungen gebucht und die Beträge von den Kundenkonten abgezogen. Am Ende habe ich noch einen Einblick in den Mahnungsbereich bekommen, wo mir erklärt wurde, wie Mahnungen an Kunden verschickt werden, wenn diese nicht rechtzeitig zahlen.
In der zweiten Woche war ich am Montag und Dienstag im Lager, einmal im Wareneingang und einmal im Versand. Im Wareneingang wurde ich zuerst durch das ganze Lager geführt. Danach war ich im Büro, wo wir die Bestellscheine geprüft und nach Tour auf die Ware gelegt haben. Danach habe ich mit einem Azubi zusammen die Ware ausgepackt, auf dem Bestellschein geschaut, ob alles da ist, die Ware eingescannt und ins System gebucht. Anschließend haben wir die Ware in Kisten gepackt und auf das Rollband gestellt, damit sie ins Lager kommt.
Am nächsten Tag war ich im Versand. Dort habe ich alle Abläufe erklärt bekommen und durfte viele Aufgaben selbst übernehmen. Wir haben die Ware nach Tour und nach Kunden sortiert, in Kartons verpackt und auf einen Tisch gestellt. Danach habe ich mit einem Mitarbeiter zusammen die Bestellungen eingescannt, die Lieferscheine angebracht und die Barcodes auf die Kartons geklebt. Das war der letzte Schritt, bevor die Ware dann an den Lieferanten und von dort zum Kunden geht.
Am Mittwoch war ich im Bereich technisches Licht. Hier habe ich viel darüber gelernt, wie Licht eingesetzt wird und welche Produkte es gibt. Ich fand es sehr spannend, zu sehen, was man mit Licht alles machen kann und wie vielfältig der Bereich ist. Am Donnerstag war ich im Marketing. Zuerst wurde ich von einem Azubi durch das Gebäude geführt und er hat mir alles gezeigt. Danach hat mir der Marketingleiter das gesamte Team in einer Präsentation vorgestellt und mir erklärt, was sie tun, was sie bei ihrer Arbeit beachten müssen und wie sie ihre Projekte planen. Danach war ich bei einer Projektmanagerin, die mir ihren Bereich erklärt hat und gezeigt hat, wie sie Projekte koordiniert, die dann an Texter oder Grafikdesigner weitergeleitet werden müssen, damit alles rechtzeitig fertig wird. Anschließend war ich bei einer Texterin, die mir ihre Aufgaben erläutert hat. Danach habe ich mit dem Schreiben dieses Berichts begonnen. Nach der Mittagspause werde ich dann noch die Grafikdesigner kennenlernen und ihren Bereich erkunden. Am nächsten Tag werde ich an einer Academy teilnehmen, auf die ich mich schon freue, um noch mehr kennenzulernen.
Das Praktikum war wirklich eine tolle Erfahrung! Ich habe unglaublich viel gelernt und alle Mitarbeiter haben sich sehr viel Mühe gegeben, mir alles gut zu erklären. Es hat wirklich Spaß gemacht, in so vielen verschiedenen Bereichen mitzuarbeiten und sich überall einzubringen. Ich kann das Praktikum auf jeden Fall weiterempfehlen, weil man so viel mitbekommt und auch viel selbst machen darf. Falls ihr einen Praktikumsplatz sucht und euch für so etwas interessiert, kann ich euch Alexander Bürkle nur empfehlen. Ich könnte mir jetzt sogar eine Ausbildung als Kauffrau vorstellen, weil man hier so viele verschiedene Aufgabenbereiche kennenlernen konnte.
Ein großes Dankeschön an das gesamte Team! Es hat viel Spaß gemacht und ich habe wirklich viel gelernt und mitgenommen.